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Marktmeldungen
Hier erhalten Sie einige aktuelle Marktinformationen und -kommentare ausgewählter Investmenthäuser zur Verfügung gestellt.


  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    vor allem dank ausgabenfreudiger Verbraucher wächst die japanische Wirtschaft so schnell wie kein anderes Industrieland. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im ersten Quartal des laufenden Kalenderjahres überraschend deutlich um eine hochgerechnete Jahresrate von 4,1 Prozent, wie die Regierung in Tokio am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Vorquartal bedeutete das einen Anstieg der Wirtschaft um 1,0 Prozent.

    Nach dem Erdbeben und dem Atomunglück in Fukushima haben eine hohe Binnennachfrage und staatliche Wiederaufbaumaßnahmen die Wirtschaft nun angekurbelt. Trotzdem herrscht keine Jubelstimmung im Land der aufgehenden Sonne. So meint der Notenbank-Chef Masaaki Shirakawa, dass sich Japan weiterhin in einer „schwierigen Lage“ befinde.

    Die Staatsverschuldung beträgt bereits über 200 Prozent des BIPs. Die Regierung versucht jetzt, die Verbrauchssteuer zu erhöhen, um den Schuldenberg abzubauen, was aber politisch höchst riskant ist. Weiters stellen die Schuldenkrise in Europa und der starke Yen Risiken für die Exportnation Japan große Risiken dar. Daher wird auch, wenn der Export im ersten Quartal nicht zuletzt dank einer sich abzeichnenden Erholung in den USA zulegte, bezweifelt, dass Japan die relativ hohe Wachstumsrate aufrechterhalten kann.

    Quelle:
    FONDS professionell


  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    die heutigen Themen im Daily News Blog:

    Top Thema: Düstere Aussichten für Europas Banken

    Countdown für Facebooks Börsengang läuft

    Hauptstadtflughafen eröffnet erst im März 2013

    J.P. Morgans Handelsverluste steigen drastisch

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  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    für die Experten von M.M.Warburg zeigen die bislang für das erste Quartal 2012 vorliegenden Wachstumsraten für das Bruttoinlandsprodukt sehr deutlich, dass die Eurozone unter einem Wachstumsproblem leidet. Zwar kam es entgegen den Erwartungen nicht zu einem erneuten Rückgang des BIPs, doch war dies allein auf die überraschend positive Wirtschaftsentwicklung in Deutschland zurückzuführen. Allerdings befinden sich nach wie vor viele Länder der Europäischen Währungsunion im konjunkturellen Abschwung oder sogar in einer Rezession. Nach Ansicht der M.M.Warburg-Experten zeigen die Daten alles in allem, dass die ökonomischen Divergenzen in der Eurozone weiter zugenommen haben. Wirtschaftliche Divergenz sei aber Gift für eine Währungsunion, die dauerhaft nur dann funktionieren kann, wenn es einen hohen wirtschaftlichen Gleichlauf zwischen den beteiligten Ländern gibt. Denn wenn die Divergenzen zunehmen, ist die Geldpolitik der Notenbank fast immer inadäquat: zu restriktiv für die schwachen und zu expansiv für die starken Länder, so dass die konjunkturellen Divergenzen sogar noch weiter zunehmen. Genau diese Entwicklung sei in der Eurozone derzeit zu beobachten – und dies habe auch erhebliche Konsequenzen für die weitere Entwicklung der Staatsverschuldung.

    Wachstumspakt ist kein Ausweg aus der Krise
    Im neuen Flash Report "Konjunktur und Strategie" stellen die Experten fest, dass allen politischen Beteuerungen zum Trotz, die öffentlichen Defizite zu begrenzen und zu sparen, die ökonomische Realität in den meisten europäischen Ländern anders aussieht. Insofern sei es auch nicht verwunderlich, dass die Länder der europäischen Peripherie den Druck erhöhen, den Fiskalpakt zum Wachstumspakt zu erweitern. Doch auch dies dürfte kein Ausweg aus der Krise sein. So schwinge in der Diskussion um die aktuellen Sparbemühungen immer die Sorge mit, dass man sich nicht "totsparen" dürfe. Diese Aussage sei zwar grundsätzlich richtig, da ohne Wachstum eine Konsolidierung von Haushalten kaum möglich erscheint – leider werde diese triviale Erkenntnis oftmals pseudo-keynesianisch verwendet, um Gründe für eine höhere Nettoneuverschuldung zu finden. Die Grundüberlegung sei dabei die, dass eine zu schnelle Reduktion der Nettoneuverschuldung das Wachstum abwürge und damit eine Konsolidierung des Staatshaushaltes langfristig unwahrscheinlicher mache. Obwohl diese Argumentation nach Meinung von M.M.Warburg empirisch und sachlogisch vollkommener Humbug ist, schwingt sie doch tausendfach und meistens unwidersprochen in vielen Diskussionen mit.

    Bestand der Währungsunion ist gefährdeter denn je
    Für die Experten bleibt es somit dabei: Die nächsten Jahre werden für viele Länder der Eurozone extrem hart werden. Unpopuläre strukturelle Anpassungen werden mit harten Sparmaßnahmen einhergehen müssen. Insofern deute alles darauf hin, dass die Schuldenkrise weiter ihre Kreise ziehen wird und die Schuldenquoten der meisten Staaten am Jahresende 2012 über dem Niveau des Vorjahres liegen werden. Der Bestand der Währungsunion in seiner heutigen Form sei von daher gefährdeter denn je. Ein Austritt Griechenlands und anderer Länder aus der Währungsunion sei angesichts der unkalkulierbaren Risiken, die damit verbunden sind, politisch zwar nicht gewollt, ökonomisch aber kaum abwendbar – das Chaos in Europa geht weiter.

    Quelle:
    FONDS professionell


  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    die heutigen Themen im Daily News Blog:

    Top Thema: Bundesanleihen bleiben das Maß der Dinge

    Katar stockt milliardenschweren Anteil bei Siemens auf

    E.ON verkauft Gasnetz an Macquarie-Konsortium

    EADS profitiert von starker Flugzeugnachfrage

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    Cortal Consors S.A.

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  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Rating-Agentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit von 16 spanischen Banken gesenkt, auch Griechenland wurde von der Rating-Agentur Fitch wieder herabgestuft. Vor dem G8-Gipfel steht wieder einmal die Europäische Zentralbank (EZB) als Hoffnungsanker der Euro-Gemeinschaft im Fokus.

    "Während sich Griechenland langsam in Richtung Ausstieg aus dem Euro bewegt, sind alle Augen auf die EZB gerichtet. Das jüngste Erleben politischer Unentschlossenheit deutet darauf hin, dass die EZB die einzige Institution ist, die in der Lage ist, eine wirklich zuverlässige Brandschutzmauer zu errichten", meint Tristan Cooper, Analyst für Staatsanleihen bei Fidelity Worldwide Investment.

    Auch Pierre Lagrange, Mitbegründer der Man-Einheit GLG-Partners erwartet sich vor dem Hintergrund der wieder aufkeimenden Schuldenkrise in Europa weitere Maßnahmen der EZB. „Die LTROs (Long-Term Refinancing Operation) waren ohne Zweifel der rettende Anker, den die schwächelnden Banken kurzfristig gebraucht haben, um wieder auf die Beine zu kommen“, so Lagrange. „Wir sind aber davon überzeugt, dass nachhaltigere Maßnahmen wie der Kauf von Staatsanleihen seitens der EZB nötig sein werden, um das Wirtschaftswachstum dauerhaft zu stabilisieren.“

    EZB unter Zugzwang
    Für Cooper kommt die Herabstufung spanischer Banken durch Moody's zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. "Während bereits Gerüchte kursieren, dass spanische Bürger damit begonnen haben, ihre Konten leerzuräumen, kann das Land einen zusätzlichen Vertrauensschock nur schwer verdauen. Setzt ein Sturm auf die Banken erst einmal ein, ist er ohne eine vertrauenswürdige Einlagensicherung nur schwer wieder zu stoppen. Angesichts der höchst fragilen Lage Spaniens steht die EZB unter starkem Zugzwang einzuschreiten, um die Nerven der Einleger zu beruhigen“, so Cooper.

    Quelle:
    FONDS professionell